Obedience
bedeutet Unterordnung oder Gehorsam. In der Realität
versuchen wir dar-aus eine Art Spiel mit dem Hund zu entwickeln.
Der Hund soll freudig, schnell und sehr korrekt die Übungen
zeigen. Im Obedience berücksichtigt der Leistungsrichter
jedoch auch die Rasse bei der Vorführung. Es soll hier
jedem Team die Möglichkeit gegeben werden die volle Punktzahl
zu erreichen. Große schwere Hunde, die auf kurzen Strecken
selten galoppieren, werden für einen sehr zügigen
Trab darum auch nicht mit Punktabzug bestraft. Es muss jedoch
auch diesen den Hunden die Arbeitsfreude "ins Gesicht"
geschrieben stehen. Als Grundvoraussetzung für die Teilnahme
an Obedience - Prüfungen ist einen bestandene Begleithundprüfung
und der Spaß des Hundeführers an der Unterordnung.
Es
sind alle Hunde egal welcher Größe und Rasse oder
eben nicht hier sehr gerne gesehen. Leider haben wir noch
nicht sehr viele Vereine, die Obedience anbieten aber vielleicht
sind genau Sie der Auslöser, dass der Verein damit an-fängt.
Es gibt die Prüfungsklassen Beginner, Klasse 1, Klasse
2 und Klasse 3. Außer dem "Fußgehen",
Steh, Sitz und Platz gibt es noch andere Übungen.
Zum Beispiel "in die Box". Hier soll der Hund eine
Strecke von 15 Metern vorwärts laufen. Sei Ziel ist ein
Quadrat bestehend aus 4 Pylonen. Der Hund soll möglichst
genau in die Mitte laufen. Wenn er in dem Quadrat drin ist
muss der Hundeführer ihn ins "Platz" legen
lassen. Diese Übung wird in verschiedenen Schwierigkeitsgraden
in den verschiedenen Klassen gefordert. Das
Apportieren wird ebenfalls in verschiedenen Schwierigkeitsgraden
gefordert. Da geht es von einem beliebigen Gegenstand auslegen
über werfen eines Gegenstandes bis zum Apport von einer
Metallhantel über eine Hürde.
Oder die Geruchsidentifikation. Hier soll der Hund ein kleines
Hölzchen finden welches der Hundeführer ein paar
Minuten in der Tasche hatte. Diese wird mit gleich aussehenden
Hölzchen ca. 10m entfernt vom Hund ausgelegt und er muss
genau das von seinem Herrchen finden und bringen.
Auch die Distanzkontrolle ist eine interessante Übung.
Der Hund wird im "Platz" hingelegt. Dann geht der
Hundeführer weg. Der Hundeführer zeigt jetzt seinem
Hund an, dass er aus dem "Platz" zum Beispiel ins
"Sitz" gehen soll. Das
schwierige ist, dass der Hund dabei auf der Stelle bleiben
soll.
Für das Lernen der Übungen braucht der Hundeführer
viel Geduld und Spaß an der Arbeit mit dem Hund. Die
Übungen müssen in ganz kleine Schritte zerlegt und
geübt werden, damit irgendwann mall alles zusammen passt.
Na wie wäre es? Probieren Sie das doch auch mal. Hierfür
müssen Sie nicht sportlich sein; es wird weder viel Platz
noch viele Geräte benötigt.
Sabine
Propp
Für
Fragen zur steht Ihnen unsere Obfrau für Obedience
zur Verfügung
Diese
Seite wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von: